Mit dem Expo-Beitrag 2000 „Wasserspuren“ wurde Wasser in künstlerischer Form ins Zentrum gebracht.
Mit dem anerkannten EXPO-Beitrag „Wasserspuren“ rückte das Thema Wasser ab dem Jahr 2000 auf besondere Weise in den Mittelpunkt der Hann. Mündener Innenstadt. In Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Schülerinnen und Schülern, Planenden, Kunstschaffenden und der Verwaltung wurden innerhalb von zwei Jahren drei zentrale Innenstadtplätze unter künstlerischen, gestalterischen und wassertechnischen Gesichtspunkten neu entwickelt.
Bis heute sind zahlreiche Elemente der Wasserspuren im Stadtbild erlebbar. Dazu gehören interaktive Wasserspiele und Klangkunst, individuell gestaltete Pflastersteine, bronzene Klanggullies, künstlerische Luftfeuchtigkeitsmesser sowie Wasser- und Nebelstelen.
Am Fächerbrunnen lassen sich Wasserstrahlen gezielt steuern. Besonders für Kinder ist dies ein beliebtes Element der Anlage. Weitere Bestandteile sind Bronze- und Keramiksteine in der Bodenpflasterung. Den Abschluss der Wasserspuren bildet die Bassplatte am Doktor-Johann-Andreas-Eisenbart-Platz.
Die Wasserspuren eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Stadtgestaltung, Kunst und die besondere Lage Hann. Mündens zwischen Werra, Fulda und Weser. Die Namen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind im Bereich der jeweiligen Kunstwerke auf Bronzeblöcken in die Pflasterflächen eingelassen.
Wasserlehrpfad
Die Wasserspuren sind zugleich Bestandteil des Hann. Mündener Wasserpfades. Entlang des Weges vermitteln historische Bauwerke und Anlagen die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung der Stadt. Dazu gehören unter anderem die Schlagden, Wehre und Schleusen.
Der Wasserpfad lädt dazu ein, Hann. Münden und seine Geschichte aus der Perspektive des Wassers zu entdecken. Ein Einstieg ist beispielsweise auf dem Doktorwerder sowie an verschiedenen weiteren Stationen entlang des Wasserpfades möglich.



