© Elgard Steinmüller

Städtisches Museum

Auf einen Blick

  • Hann. Münden
  • Für Kinder

Ein großer Ausstellungsbereich ist die umfassende Sammlung Mündener Fayencen des 18./19.Jahrhundert.

Am 29. Juli 1898 wurde das Mündener Museum („Altertümer- und Eberlein-Museum“) im Welfenschloss feierlich eröffnet. Als eines der ältesten kommunalen Museen in Niedersachsen ist es aus zwei Wurzeln hervorgegangen:

Einer umfangreichen Altertümer-Sammlung geschichtlicher Funde, die bei der Aushebung der Baugrube für den Aussichtsturm im Jahre 1881 auf der Tillyschanze gemacht wurden. Für die ständig wachsende Altertümer- Sammlung im unteren Turmzimmer der Tillyschanze erwiesen sich die Räumlichkeiten bald als zu eng. 1887 umfasste die Sammlung rund 1800 Objekte.

Einer großen Anzahl von Gipsmodellen des in Münden beheimateten Berliner Bildhauers Prof. Gustav Eberlein, die der Künstler ab 1893 in das Mündener Schloss hatte bringen lassen. Die „Eberlein-Abteilung“ wurde vom Künstler zusätzlich mit Handzeichnungen und Gemälden selbst gestaltet.

Die von der preußischen Denkmalpflege in Angriff genommene Restaurierung des Mündener Schlosses eröffnete die Perspektive zu angemessenen Räumlichkeiten für diese unterschiedlich ansehnlichen Sammlungen. Die Überführung des größten Teils der Altertümer-Sammlung vom Aussichtsturm der Tillyschanze in das Schloss geschah im Oktober 1897.

Gustav Eberlein Ausstellung

Gleichzeitig traf ein ganzer Eisenbahnwagen mit zahlreichen unikaten Gipsmodellen von Eberlein aus Berlin in Münden ein. Weitere Werke folgten im Frühjahr 1898. Eberlein ergänzte „sein“ Museum kontinuierlich mit den neuesten Schöpfungen aus Plastik, Architektur und Malerei. Heute sind insgesamt über 900 Werke der Skulptur, Malerei und Schriftstellerei bekannt.

Sonderausstellung "Von Münden in die Welt! Gustav Eberlein"

Anlässlich des 175. Geburtstags von Gustav Eberlein ehren die Stadt Hann. Münden und die Gustav-Eberlein-Forschung e.V. einen ihrer bedeutendsten Künstler. Der Bildhauer, Maler und Poet Gustav Eberlein gehört zu den wohl bekanntesten und auch produktivsten Künstlern im Deutschland der Kaiserzeit.

Er war Mitglied der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin, wurde 1893 zum Professor ernannt und war um 1900 zusammen mit Reinhold Begas der meist beschäftigte Künstler der Berliner Bildhauerschule. In dieser Ausstellung soll im Anschluss an die Ausstellung „NEU ENTDECKEN!“ im Jahr 2017 erneut ein Blick auf das Leben und Schaffen Eberleins in Münden vertieft werden, zum einen durch weitere Exponate, wie z.B. die Skulptur des „Dr. Eisenbart“. Zum anderen wird ein Teil von Eberleins Schaffen in Berlin, Rom, Wraza, Buenos Aires, Santiago de Chile und New York in Form von Bildmaterial und Objektfragmenten aus dem Museumsmagazin präsentiert. Die Themen des Begleitprogramms vertiefen die Einblicke in Eberleins Schaffen und dem Schicksal seiner Werke.

Die Ausstellung läuft vom 7. August – 30. Oktober 2022 und ist mittwochs – sonntags von 11-16 Uhr geöffnet, auch am Montag, den 3. Oktober.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung

Ausstellung der Römerfunde aus Hedemünden

In einer neuen Dauerausstellung wird die Geschichte des Römerlagers Hedemünden lebendig. In den Jahren zwischen 11 und 9 vor Christus entstand das Militärlager als Versorgungsstützpunkt, während Kaiser Augustus vom Rhein ausgehend seine Feldzüge in die germanischen Gebiete bis zur Weser und Ems führte. Grabungs- und Forschungsergebnisse aus dem erst 2003 entdeckten römischen Militärlager werden mit über 200 Funden präsentiert. Sie geben Zeugnis von dem Leben im Römerlager. Rekonstruktionen von Zelt und Ausstattung eines Legionärs sowie abwechslungsreiche Aktivstationen laden zum Entdecken und Mitmachen ein.

Auf der Karte

Städtisches Museum
Schloßplatz 5
34346 Hann. Münden - Hann. Münden
Deutschland

Tel.: +49 5541 / 75348
E-Mail:
Webseite: www.hann.muenden.de/museum

Ansprechperson

Martina Krug
Schloßplatz 5
34346 Hann. Münden

Tel.: +49 5541 / 75348
E-Mail:
Webseite: www.hann.muenden.de/museum

Allgemeine Informationen

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