Pipper, autodidaktische Künstlerin aus Staufenberg, arbeitet mit Acryl auf Karton.
Die Arbeiten entstehen ohne Vorzeichnung und entwickeln sich im Prozess.
Ausgangspunkt sind Dinge, die sie beschäftigen, persönliche Erfahrungen ebenso wie Gedanken und innere Zustände. Die Bilder wachsen schrittweise und oft über mehrere Tage.
Sie entstehen in Schichten und Überlagerungen, Brüche stehen neben ruhigeren Flächen
Charakteristisch sind intensive Farbflächen – insbesondere Rot, das für Leben, Liebe und Hass steht. Wiederkehrende, bewusst unperfekte Kreisformen durchziehen die Arbeiten und stehen für Menschen und Begegnungen.
Inhaltlich kreisen die Arbeiten um Stillstand, Druck und Aufbruch, sie fordern eine Auseinandersetzung und lassen Raum, sich selbst darin wiederzufinden.
Begleitet werden die Arbeiten von knappen Dialogen, die keine Erklärung liefern, sondern eine zweite Ebene öffnen:
— Wo warst du?
— Im Nichts.
— Und jetzt?
— Hier.
Gezeigt werden rund ein Dutzend Arbeiten sowie zwei zusammengehörige Miniaturen, die sich im kleinsten Format mit Flucht, Verfolgung und bleibenden Spuren beschäftigen.
Vernissage: Freitag, 24. April, 18:30 Uhr
25.–26. April und 2.–3. Mai,
jeweils 11:00–17:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus, Speckstraße 7, 34346 Hann. Münden