Besuchen kann man diese täglich von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Im Gottesdienst am Sonntag, 10. Mai, ab 10 Uhr, wird es eine Einführung in die Ausstellung geben.
Die Künstlerin bietet zum Besuch der Ausstellung aber auch ein Begleitheft an und lädt ein, mit diesem die Bilder zu erkunden oder einfach ganz in Ruhe darin zu blättern und zu lesen. Zeitläufe, Lebenszeit, Zeitgeist, Zeitzeichen – am Anfang ihres Projektes stand das Sammeln. Dabei habe sich für sie herauskristallisiert, das alles seine Zeit habe, beschreibt es die Dransfelder Künstlerin. Das korrespondiert mit dem Bibelabschnitt Prediger, Kapitel 3, dem sie eine eigene künstlerische Umsetzung widmete. Unter „Zeitspuren“ erinnert sie an „Lost Places“. Eine „Zeitreise“ unternimmt sie am Beispiel der Heilstätten Beelitz, eine Einrichtung, die mit ihrer wechselvollen Geschichte steinerner Zeuge politischer und gesellschaftlicher Umbrüche ist. Helga Reimanns „Zeitzeugen“ sind Trägerinnen und Träger des Friedensnobelpreises, Menschen, die sich dafür einsetzen, dass wir in besseren Zeiten leben können. Von der Höhlenmalerei über den Buchdruck bis zum E-Book zeigt eine Serie von Collagen die Entwicklung aufgezeichneter Kommunikation. Besucherinnen und Besucher sollten sich unbedingt auch ihrerseits etwas Zeit für die Ausstellung nehmen, denn es gibt dort viel zu entdecken.