St. Blasius Kirche

Die St. Blasius Kirche ist eine weiträumige Hallenkirche zu vier Jochen mit kurzem 5/8 Chor. Im Langhaus befindet sich ein Kreuzrippengewölbe mit achteckigen Pfeilern. Chor und Ostjoch entstanden Ende des 13. Jahrhunderts, der übrige Teil zwischen 1487 und dem Ende des 16. Jahrhunderts. Reste einer vorausgegangenen Basilika sind im Inneren der St. Blasius Kirche noch heute sichtbar. Sehenswert innerhalb der Kirche sind ein Bronze-Taufbecken von 1392, der mittelalterliche Flügelaltar, ein Fresko aus dem Jahr 1519 und das Grabmal von Herzog Wilhelm dem Jüngeren.

St. Aegidienkirche mit Grabstein vom Doktor Eisenbart

Der Hauptteil der St. Aegidien Kirche wurde 1626 durch die Explosion eines Pulverfasses in einem benachbarten Gebäude zerstört. Der Wiederaufbau wurde jedoch erst im Jahre 1733 abgeschlossen. In einer Gruft im Chorraum mitten vor dem Altar wurde 1727 Doktor Eisenbart beigesetzt. Sein barocker Grabstein – mit einem falschen Geburtsjahr versehen – wurde 1837 an der Nordseite der Kirche aufgestellt.

Die St. Aegidienkirche wurde im Jahr 2006, aufgrund finanzieller Probleme und der immer kleiner werdenen Kirchengemeinde, entwidmet. 2008 konnte Bernd Demandt, Inhaber des gegenüberliegenden Hotels, die Kirche von der Stadt erwerben und sie umbauen.

Reformierte Kirche

Um keinen Anstoß gegenüber der Lutherischen Kirche zu erregen, musste die Kirche unscheinbar und von außen nicht als solche erkennbar gestaltet werden. Somit wurde die Kirche im Stil eines Bürgerhauses gebaut und stellt bis heute ein einmaliges kirchengeschichtliches Baudenkmal in Südniedersachsen dar. Im Jahr 2008 feierte die Kirche ihr 300-jähriges Bestehen.

St. Elisabeth Kirche

Die katholische Kirche St. Elisabeth von 1889 finden Sie in der Böttcherstraße zwischen Altstadt und Bahnhof. Der dreischiffige Hallenbau trägt neuromanische und neogotische Elemente. Am 26. November 1889 wurde sie durch den Bischoff von Hildesheim eingeweiht.

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